Demetrius Degen - Seminarleiter und Autor


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  1. Die Armeen auf dem Schlachtfeld von Kuruksetra
2. Inhalt der Gita zusammengefasst
3. Karma - yoga

 

1. Die Armeen auf dem Schlachtfeld von Kuruksetra


1.1 Dhrtarastra sagte: O Sanjaya, was taten meine Söhne und die Söhne des Pandu, als sie sich an der Stätte der Pilgerfahrten, in Kuruksetra, versammelt hatten und danach verlangten zu kämpfen?

1.2 Sanjaya sagte: O König, nach dem König Duryodhana über die Armee geblickt hatte, die von den Söhnen Pandus aufgestellt worden war, ging er zu seinem Lehrer und sprach folgende Worte:

1.3 O mein Lehrer, betrachte die gewaltige Armee der Söhne Pandus, die so geschickt von deinem intelligenten Schüler, dem Sohn Drupadas aufgestellt wurde.

1.4 In dieser Armee gibt es viele heldenhafte Bogenschützen, die Bhimaund Arjuna im Kampf ebenbürtig sind. Auch sind dort große Kämpfer wie Yuyudhana, Virata und Drupada.

1.5 Dort sind auch so bedeutende, heldenhafte und mächtige Kämpfer wie Dhrstaketu, Cekitana, Kasiraja, Purujit, Kuntibhoja und Saibya.

1.6 Dort stehen der gewaltige Yudhamanju, der machtvolle Uttamanja, der Sohn Subhadras und die Söhne Draupadis. All diese Krieger sind große Wagenkämpfer.

1.7 O Bester der brahmanas, laß mich dir zu deiner Information mitteilen, welche Hauptleute besonders geeignet sind, unsere Streitmacht zu führen.

1.8 Es sind Persönlichkeiten wie du selbst, wie Bhisma, Karna, Krpa, Asvathama, Vikarnaund der Sohn Somadattas, Bhurisrava, die im Kampf immer siegreich sind.

1.9 Es gibt noch viele andere Helden, die bereit sind, ihr Leben für mich zu opfern. Sie alle sind sehr gut mit verschiedenartigen Waffen ausgerüstet und in der militärischenWissenschaft erfahren.

1.10 Unsere Stärke ist unermeßlich und wir werden von Großvater Bhisma in jeder Hinsicht beschützt, wohingegen die Stärke der Pandavas, die von Bhima sorgfältig geschützt werden, begrenzt ist.

1.11 Nun müßt ihr mit all euren Kräften Großvater Bhisma unterstützen, indem ihr euch an euren jeweiligen strategischen Punkten an der Front der Armee bereithaltet.

1.12 Daraufhin blies Bhisma, der große, heldenhafte Ahnherr der Kuru-Dynastie, der Großvater der Kämpfer, sehr laut sein Muschelhorn. Es dröhnte wie das Gebrüll eines Löwen und erfüllte Duryodhana mit Freude.

1.13 Da ertönten plötzlich alle Muschelhörner, Signalhörner, Trompeten, Trommeln und Hörner, und der gemeinsame Klang war gewaltig.

1.14 Auf der Gegenseite ließen sowohl Krsna als auch Arjuna, die auf einem großen, von weißen Pferden gezogenen Streitwagen standen, ihre transzendentalen Muschelhörnererschallen.

1.15 Hrsikesa (Sri Krsna) ließ Sein Muschelhorn, das den Namen Pancajanya trägt, erschallen; Dhananjaya (Arjuna) blies in das seine, das Devadatta, und Bhima, der unersättliche Esser und Vollbringer herkulischer Taten, ließ sein furchterregendes Muschelhorn ertönen, das Paundram genannt wird.

1.16-18 König Yudhisthira, der Sohn Kuntis, ließ sein Muschelhorn Anantavijaya ertönen, und Nakulaund Sahadeva bliesen das Sughosa und das Manipuspaka. Der große Bogenschütze, der König von Kasi, der große Kämpfer Sikhandi, Dhrstadyumna, Virata und der unbezwingbare Satyaki, Drupada, die Söhne Draupadis und die anderen, o König, wie der Sohn Subhadras, bliesen ebenfalls, mächtig bewaffnet, ihre jeweiligen
Muschelhörner.

1.19 Der Klang der verschiedenen Muschelhörner wurde tosend, und da sowohl der Himmel als auch die Erde erbebten, zerriß er die Herzen der Söhne Dhrtarastras.

1.20 O König, zu diesem Zeitpunkt nahm Arjuna, der Sohn Pandus, der auf seinem Streitwagen stand dessen Fahne mit dem Zeichen Hanumans versehen war, seinen Bogen auf, und während er nach den Söhnen Dhrtarastras blickte, bereitete er sich darauf vor, seine Pfeile zu schießen. Daraufhin, o König, sprach Arjuna zu Hrsikesa (Krsna) folgende Worte:

1.21-22 Arjuna sagte: O Unfehlbarer, bitte lenke meinen Streitwagen zwischen die beiden Armeen, so daß ich sehen kann, wer hier anwesend ist, wen es zu kämpfen verlangt und mit wem ich mich in dieser großen Schlacht zu messen habe.

1.23 Laß mich all die sehen, die zum Kampf gekommen sind, um so den bösartigen Sohn Dhrtarastras zu erfreuen.

1.24 Sanjaya sagte: O Nachkomme Bharatas (Dhrtarastras), als Hrsikesa (Krsna) so von Gudakesa (Arjuna) angewiesen wurde, lenkte er den vortrefflichen Streitwagen zwischen die Armeen beider Parteien.

1.25 In Gegenwart von Bhisma, Drona, und allen anderen Herrschern der Welt sagte Hrsikesa, der Herr: O Partha, sieh nur alle Kurus, die hier versammelt sind.

1.26 Da konnte Arjuna, der zwischen beiden Armeen stand, seine Vater, Großvater, Lehrer, Onkel mütterlicherseits, Brüder, Söhne, Enkel, Freunde und auch seinen Schwiegervaterund seine Gönner erkennen - alle waren dort versammelt.

1.27 Als der Sohn Kuntis, Arjuna, all seine verschiedenen Freunde und Verwandten sah,wurde er von Mitleid überwältigt und sprach:

1.28 Arjuna sagte: Mein lieber Krsna, wenn ich meine Freunde und Verwandten so kampflustig vor mir sehe, fühle ich, wie mir die Glieder zittern und mein Mund trocken wird.

1.29 Ich zittere am ganzen Körper, und meine Haare stehen mir zu Berge. Mein Bogen Gandiva gleitet mir aus der Hand, und meine Haut brennt.

1.30 Ich kann hier nicht länger bleiben. Ich vergesse mich, und mein Geist gerät ins Wanken. Ich sehe nur Unheil drohen. O Vernichter des Kesi Dmonen.

1.31 Ich kann mir nicht vorstellen, wie gutes entstehen kann, wenn ich meine Verwandten in dieser Schlacht töte, noch kann ich, mein lieber Krsna, einen Sieg, ein Königreich oder Glück begehren.

1.32-35 O Govinda, was nützen uns ein Königreich, Glück oder selbst das Leben, wenn alle, für die wir dies begehren, auf dem Schlachtfeld aufgestellt sind? O Madhusudana, wenn Lehrer, Väter, Söhne, Großväter, Onkel mütterlicherseits, Schwiegervater, Enkel, Schwager und alle Verwandten bereit sind, ihr Leben und ihre Besitztümer aufzugeben,
und vor mir stehen, warum sollte ich den Wunsch haben, sie zu töten, obwohl ich selbst vielleicht überlebe? O Janardana, Erhalter aller Lebewesen, ich bin nicht einmal bereit, um die drei Welten mit ihnen zu kämpfen - geschweige denn um diese Erde.

1.36 Sünde wird über uns kommen, wenn wir diese Angreifer erschlagen. Deshalb ist es nicht richtig, die Söhne Dhrtarastras und unsere Freunde zu töten. O Madhava, was können wir schon gewinnen und wie könnten wir glücklich sein, wenn wir unsere eigenen Verwandten erschlagen?

1.37-38 O Janardana, obwohl diese Menschen, die von Gier überwältigt sind, keinen Fehler darin sehen, ihre Familie zu töten oder mit ihren Freunden zu streiten, sollten wir, die wir diese Sünde kennen, nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.

1.39 Mit der Zerstörung der Dynastie wird die ewige Familientradition vernichtet, und so wird der Rest der Familie in irreligiöse Praktiken hineingezogen.

1.40 O Krsna, wenn Irreligiosität in der Familie überhand nimmt, verderben die Frauen,und wenn die Frauen entwürdigt werden, o Nachkomme Vrsnis, entsteht unerwünschte Nachkommenschaft.

1.41 Wenn die Zahl der unerwünschten Kinder anwächst, entsteht eine höllische Situation - sowohl für die Familie als auch für diejenigen, die die Familientradition zerstören. In solchen verkommenen Familien wird den Vorvätern weder Speise noch Wasser dargebracht.

1.42 Durch die üblen Machenschaften derer, die die Familientradition zerstören, werden alle gemeinschaftlichen Vorhaben und Aktivitäten, die dem Wohl der Familie dienen,zunichte gemacht.

1.43 O Janardana, Erhalter aller Menschen, ich habe von der Nachfolge der geistigen Meister gehört, daß diejenigen, die die Familienbräuche zerstören, für immer in der Hölle leiden müssen.

1.44 Ach, wie ist es möglich, daß wir bereit sind, schwere Sünde auf uns zu laden, nur weil wir von dem Verlangen getrieben werden, königliche Freuden zu genießen.

1.45 Ich glaube, es wäre besser, wenn mich die Söhne Dhrtarastras unbewaffnet und widerstandslos töteten, als daß ich mit ihnen kämpfe.

1.46 Sanjaya sagte: Nach dem Arjuna diese Worte auf dem Schlachtfeld gesprochen hatte, warf er den Bogen und Pfeile zur Seite und setzte sich, von Schmerz überwältigt, auf den Streitwagen nieder.

 

2. Inhalte der Gita zusammengefaßt.


2.1 Sanjaya sagte: Als Madhusudana (Krsna) Arjuna voller Mitleid und sehr betrübt sah, die Augen gefüllt mit Tränen, sprach Er folgende Worte:

2.2 Die Höchste Person (Bhagavan) sagte: Mein lieber Arjuna, wie konnte diese Unreinheit über dich kommen? Sie ziemt sich in keiner Weise für einen Menschen, der die höheren Werte des Lebens kennt. Sie führt nicht zu höheren Planeten, sondern zu Schande.

2.3 O Sohn Prthas, gib dieser entwürdigenden Schwachheit nicht nach, denn sie ist dir nicht angemessen. Gib diese niedrige Schwäche des Herzens auf und erhebe dich, o Bezwinger der Feinde.

2.4 Arjuna sagte: O Madhusudana, wie kann ich in der Schlacht den Angriff von Männern wie Bhisma und Drona erwidern, die doch meiner Verehrung würdig sind?

2.5 Es ist besser, vom Betteln zu leben, als auf Kosten der Leben großer Seelen, die meine Lehrer sind. Obwohl sie von Habsucht getrieben werden, sind sie dennoch meiner Verehrung würdig. Wenn sie getötet werden, wird unser Gewinn mit Blut befleckt sein.

2.6 Auch wissen wir nicht, was besser ist - die Söhne Dhrtarastras zu besiegen oder von ihnen besiegt zu werden. Wenn wir sie töteten, wäre es besser, nicht mehr zu leben. Nun stehen sie vor uns auf dem Schlachtfeld.

2.7 Ich weiß nicht mehr, was meine Pflicht ist, und habe aus Schwäche meine Fassung verloren. In diesem Zustand bitte ich Dich, mir eindeutig zu sagen, was das beste für mich ist. Jetzt bin ich Dein Schüler und eine Dir hingegebene Seele. Bitte unterweise mich.

2.8 Ich kann kein Mittel finden, dieses Leid zu vertreiben, das meine Sinne austrocknet.Ich wäre nichteinmal fähig, davon frei zu werden, wenn ich ein unangefochtenes Königreich auf der Erde mit der Souveränität der Halbgötter im Himmel gewänne.

2.9 Sanjaya sagte: Da er so gesprochen hatte, sagte Arjuna, der Bezwinger der Feinde, zu Krsna, "Govinda, ich werde nicht kämpfen", und verstummte.

2.10 O Nachkomme Bharatas (Dhrtarasatra), darauf hin lächelte Krsna und sprach in der Mitte beider Armeen zu dem niedergeschlagenen Arjuna folgende Worte.

2.11 Der Höchste Herr sagte: Während du gelehrte Worte sprichst, betrauerst du, was des Kummers nicht wert ist. Die Weisen beklagen weder die Lebenden noch die Toten.

2.12 Niemals gab es eine Zeit, da ich nicht existierte, noch du, noch all diese Könige; noch wird in Zukunft einer von uns aufhören zu sein.

2.13 Wie die verkörperte Seele fortwährend, in diesem Körper von Kindheit zu Jugendund zu Alter, wandert, so geht sie auch beim Tode in einen anderen Körper ein. Die selbstverwirklichte Seele wird von einem solchen Wechsel nicht verwirrt.

2.14 O Sohn Kuntis, das zeitweilige Erscheinen von Glück und Leid und ihr Vergehen sind wie das Kommen und Gehen von Sommer und Winter. Sie entstehen durch Sinneswahrnehmung, o Nachkomme Bharatas, und man muß lernen, sie zu dulden, ohne sich verwirren zu lassen.

2.15 O Bester unter den Männern (Arjuna), wer von Glück und Leid nicht berührt wird, sondern immer ausgeglichen bleibt, kann ohne Zweifel Befreiung erlangen.

2.16 Die Weisen, die die Wahrheit sehen, haben erkannt, daß das Inexistente ohne Dauer und das Existente ohne Ende ist. Zu diesem Schluß sind die Weisen gekommen, nachdem sie das Wesen von beidem studiert hatten.

2.17 Wisse, das, was den gesamten Körper durchdringt, ist unzerstörbar. Niemand kann die unvergängliche Seele töten.

2.18 Nur der Materielle Körper des unzerstörbaren, unmeßbaren und ewigen Lebewesens kann vernichtet werden; darum kämpfe, o Nachkomme Bharatas.

2.19 Wer glaubt, das Lebewesen töte oder werde getötet, befindet sich in Unwissenheit.Wer in Wissen gründet, weiß, daß das Lebewesen weder tötet noch getötet wird.

2.20 Für die Seele gibt es weder Geburt noch Tod. Auch hört sie - da sie einmal war -niemals auf zu sein. Sie ist ungeboren, ewig, immerwährend, unsterblich und urerst. Sie wird nicht getötet, wenn der Körper erschlagen wird.

2.21 O Partha, wie kann ein Mensch, der weiß, daß die Seele unzerstörbar, ungeboren, ewig und unveränderlich ist, jemanden töten oder einen anderen veranlassen zu töten?

2.22 Wie ein Mensch alte Kleider ablegt und neue anzieht, so gibt die Seele die alt und unbrauchbar gewordenen Körper auf und nimmt neue an.

2.23 Die Seele kann von keiner Waffe in Stücke geschnitten, noch kann sie von Feuer verbrannt, von Wasser benetzt oder vom Wind verdorrt werden.

2.24 Die individuelle Seele ist unzerbrechlich und unauflöslich und kann weder verbrannt noch ausgetrocknet werden. Sie ist immerwährend, alldurchdringend, unwandelbar, unbeweglich und ewiglich dieselbe.

2.25 Es wird gesagt, daß die Seele unsichtbar, unbegreiflich und unveränderlich ist. Da du dies weißt, sollst du um den Körper nicht trauern.

2.26 O Starkarmiger, doch auch wenn du glaubst, die Seele werde ständig aufs neuegeboren und sterbe immer wieder, gibt es für dich keinen Grund zu klagen.

2.27 Einem, der geboren wurde, ist der Tod sicher, und einem der gestorben ist, ist die Geburt gewiß. Deshalb solltest du bei der unvermeidlichen Erfüllung deiner Pflicht nicht klagen.

2.28 Alle erschaffenen Wesen sind am Anfang unmanifestiert, in ihrem Zwischenzustand manifestiert und wieder unmanifestiert, wenn sie vernichtet sind. Warum sollte man also klagen?

2.29 Einige halten die Seele für wunderbar, einige beschreiben sie als wunderbar, und einige hören, sie sei wunderbar, wohingegen andere sie nicht im geringsten verstehenkönnen, selbst nachdem sie von ihr gehört haben.

2.30 O Nachkomme Bharatas, die Seele im Körper ist ewig und kann niemals getötet werden. Daher brauchst du um kein Lebewesen zu trauern.

2.31 Angesichts deiner Pflicht als ksatriya solltest du wissen, daß es für dich keine bessere Beschäftigung gibt, als auf der Grundlage religiöser Prinzipien zu kämpfen. Daher hast du keinen Grund zu zögern.

2.32 O Partha, glücklich sind die ksatriyas, denen sich unverhofft solche Gelegenheiten zum Kampf bieten, da sie ihnen die Tore der himmlischen Planeten öffnen.

2.33 Wenn du jedoch in diesem religiösen Krieg nicht kämpfst, wirst du ganz sicher Sünden auf dich laden, da du deine Pflichten nicht erfüllst, und so wirst du deinen Ruf als Kämpfer verlieren.

2.34 Die Menschen werden immer von deiner Ehrlosigkeit reden, und für jemanden, der einmal geehrt worden ist, ist die Schande schlimmer als der Tod.

2.35 Die großen Generäle, die deinen Namen und Ruhm hoch geehrt haben, werden denken, du hast das Schlachtfeld nur aus Furcht verlassen, und dich deshalb einen Feigling nennen.

2.36 Deine Feinde werden schlecht über dich reden und deine Fähigkeiten verspotten.Was könnte schmerzlicher für dich sein?

2.37 O Sohn Kuntis, entweder wirst du auf dem Schlachtfeld getötet werden und die himmlischen Planeten erreichen, oder du wirst siegen und so das irdische Königreichgenießen. Erhebe dich daher, und kämpfe mit Entschlossenheit.

2.38 Kämpfe um des Kampfes willen, und laß dich von Glück oder Leid, Verlust oder Gewinn, Sieg oder Niederlage nicht beirren. Auf diese Weise wirst du keine Sünde auf dich laden.

2.39 Bisher habe ich dir das analytische Wissen von der sankhya - Philosophie erklärt. Höre nun von dem yoga, bei dem man auf die Früchte seiner Arbeit verzichtet. O Sohn Prthas, wenn du mit solcher Intelligenz handelst, kannst du dich von der Fessel der Reaktionen befreien.

2.40 Bei diesem Bemühen gibt es keinen Verlust und keine Minderung, und schon ein wenig Fortschritt auf diesem Pfad kann einen Menschen vor der größten Gefahr bewahren.

2.41 Diejenigen, die sich auf diesem Pfad befinden, sind entschlossen in ihrem Vorhaben,und ihr Ziel ist eins. O geliebtes Kind der Kurus, die Intelligenz der unentschlossenen jedoch ist vielverzweigt.

2.42-43 Menschen mit geringem Wissen lassen sich von den blumigen Worten der Veden betören, die ihnen verschiedene fruchtbringende Aktivitäten zur Erhebung zu höherenPlaneten, guter Geburt, Macht und ähnliches empfehlen. Da sie nach Sinnesbefriedigung und einem Leben in Hülle und Fülle begehren, sagen sie, es gäbe nichts, was darüber hinaus gehe.

2.44 Wer zu sehr am Sinnesgenuß und materiellen Reichtum haftet und von solchen Dingen verwirrt ist, kann nicht den festen Entschluß fassen, dem Höchsten Herrn in Hingabe zu dienen.

2.45 Die Veden handeln hauptsächlich von den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur. Erhebe dich über diese Erscheinungsweisen, o Arjuna. Sei transzendental zu ihnen. Befreie dich von allen Dualitäten und aller Sorge um Gewinn und Sicherheit, und sei im Selbst verankert.

2.46 Alle Aufgaben, die ein kleiner Brunnen nach und nach erfüllt, kann ein großer See sofort erfüllen. Ähnlich kann alle Früchte der Veden erhalten, wer das Ziel der Veden kennt.

2.47 Du hast das Recht, deine vorgeschriebenen Pflichten zu erfüllen, doch die Früchte deiner Handlung stehen dir nicht zu. Halte dich niemals für die Ursache der Ergebnisse, die deinen Aktivitäten entspringen, noch trachte danach, deine Pflicht nicht zu erfüllen.

2.48 Sei fest im yoga verankert, o Arjuna. Erfülle deine Pflicht und gib jede Anhaftung an Erfolg oder Mißerfolg auf. Eine solche Ausgeglichenheit des Geistes wird yoga genannt.

2.49 O Dhananjaya, befreie dich von allen fruchtbringenden Aktivitäten durch hingebungsvolles Dienen, und gib dich diesem Bewußtsein völlig hin. Diejenigen, die die Früchte ihrer Arbeit genießen wollen, sind Geizhälse.

2.50 Ein Mensch, der im hingebungsvollen Dienen beschäftigt ist, befreit sich bereits indiesem Leben so wohl von guten als auch von schlechten Reaktionen. Daher, o Arjuna,versuche in yoga zu handeln, der Kunst aller Arbeit.

2.51 Die Weisen, die im hingebungsvollen Dienen beschäftigt sind, suchen beim Herrn Zuflucht und befreien sich vom Kreislauf der Geburten und Tode, in dem sie den Früchten ihres Handelns in der materiellen Welt entsagen. Auf diese Weise erreichen sie den Zustand, der jenseits aller Leiden liegt.

2.52 Wenn deine Intelligenz aus dem finsteren Wald der Illusion herausgetreten ist, wirst du gleichgültig werden gegenüber allem, was zu hören war und noch zu hören ist.

2.53 Wenn dein Geist nicht länger von der blumigen Sprache der Veden verwirrt ist und fest in der Trance der Selbstverwirklichung verankert bleibt, hast du das göttliche Bewußtsein erreicht.

2.54 Arjuna sagte: O Kesava, welche Merkmale weist ein Mensch auf, dessen Bewußtsein in die Transzendenz eingegangen ist? Wie und worüber spricht er? Wie sitzt er, und wie geht er?

2.55 Der Höchste Herr sagte: O Partha, wenn ein Mensch alle Arten von Sinnesbegehren aufgibt, die gedanklichen überlegungen entspringen, und allein im Selbst Zufriedenheit findet, sagt man von ihm, er sei im reinen transzendentalen Bewußtsein verankert.

2.56 Wer trotz der dreifachen Leiden nicht verwirrt ist, nicht von Freude überwältigt wird, wenn er Glück erfährt, und frei von Anhaftung, Angst und ärger ist, wird ein Weiser mit stetigem Geist genannt.

2.57 Wer frei von Anhaftung ist und nicht frohlockt, wenn ihm Gutes widerfährt, noch jammert, wenn ihm übles geschieht, ist fest im vollkommenen Wissen verankert.

2.58 Wer, gleich einer Schildkröte, die ihre Gliedmaßen in den Panzer einziehen kann, im stande ist, seine Sinne von den Sinnesobjekten zurückzuziehen, gründet in wirklichem Wissen.

2.59 Die verkörperte Seele kann zwar von Sinnesfreuden zurückgehalten werden, doch der Geschmack für die Sinnesobjekte bleibt; wenn sie jedoch solche Neigung aufgibt, da sie einen höheren Geschmack erfährt, ist sie im transzendentalen Bewußtsein gefestigt.

2.60 Die Sinne sind so stark und ungestüm, o Arjuna, daß sie sogar den Geist eines Menschen hinwegreißen, der Unterscheidungsvermögen besitzt und bemüht ist, sie zubeherrschen.

2.61 Wer seine Sinne beherrscht und sein Bewußtsein fest auf Mich richtet, ist ein Mensch von stetiger Intelligenz.

2.62 Beim Betrachten der Sinnesobjekte entwickelt ein Mensch Anhaftung; aus solcher Anhaftung entwickelt sich Lust, und aus Lust geht Zorn hervor.

2.63 Aus Zorn entsteht Täuschung, und der Täuschung folgt die Verwirrung der Erinnerung. Wenn die Erinnerung verwirrt ist, geht die Intelligenz verloren, und wenn man die Intelligenz verloren hat, fällt man wieder in den materiellen Sumpf zurück.

2.64 Wer seine Sinne beherrschen kann, in dem er den regulierenden Prinzipien der Freiheit folgt, kann die Barmherzigkeit des Herrn erlangen und somit von aller Anhaftung und Abneigung frei werden.

2.65 Wer im göttlichen Bewußtsein gründet, ist von den dreifachen Leiden des materiellen Daseins befreit; in diesem glücklichen Zustand wird seine Intelligenz sehr baldstetig.

2.66 Wer nicht im transzendentalen Bewußtsein gründet, kann weder einen kontrollierten Geist noch stetige Intelligenz besitzen, ohne die es unmöglich ist, Frieden zu erlangen. Und wie kann es Glück ohne Frieden geben?

2.67 Gleich einem Boot auf dem Wasser, das von einem Sturm hinweggerissen wird, kann die Intelligenz des Menschen schon von einem der Sinne davongetragen werden, auf den der Geist sich richtet.

2.68 Daher, o Starkarmiger, verfügt der, dessen Sinne von ihren Objekten zurückgezogen sind, über stetige Intelligenz.

2.69 Was Nacht ist für alle Wesen, ist die Zeit des Erwachens für den Selbstbeherrschten,und was die Zeit des Erwachens ist für alle Wesen, ist Nacht für den nach innengekehrten Weisen.

2.70 Nur wer von der unaufhörlichen Flut von Wünschen nicht beeinflußt wird - die wie Flüsse sind, die in den Ozean münden, der ständig angefüllt wird, doch immer ruhig bleibt - kann Frieden erlangen, und nicht derjenige, der versucht, diese Verlangen zu befriedigen.

2.71 Nur wer alle Verlangen nach Befriedigung der Sinne aufgegeben hat, frei von Begierden ist, keinen Anspruch auf Besitz erhebt und ohne falsches Ich ist, kann wirklichen Frieden erlangen.

2.72 Dies ist das Göttliche, spirituelle Leben - wenn man es erreicht hat, ist man nicht mehr verwirrt. Ist man selbst zur Stunde des Todes in diesem Bewußtsein verankert, kann man in das Königreich Gottes eintreten.

 

3. Karma - yoga


3.1 Arjuna sagte: O Janardana, o Kesava, warum drängst Du mich, an diesem schrecklichen Kriegshandwerk teilzunehmen, wenn Du glaubst, daß Intelligenz besser sei als fruchtbringende Arbeit?

3.2 Meine Intelligenz ist durch Deine zweideutige Unterweisung verwirrt. Sage mir deshalb bitte eindeutig, was das beste für mich ist.

3.3 Der Höchste Herr sagte: O sündloser Arjuna. Ich habe bereits erklärt, daß es zwei Gruppen von Menschen gibt, die das Höchste Selbst erkennen. Einige wollen Es durch empirische philosophische Spekulationen verstehen, und andere versuchen, Es durch hingebungsvolle Arbeit zu erkennen. 

3.4 Nicht, indem man sich einfach von Arbeit fernhält, kann man von Reaktionen befreit werden, noch kann man allein durch Entsagung Vollkommenheit erlangen. 

3.5 Alle Menschen sind gezwungen, hilflos nach den Impulsen zu handeln, die aus den Erscheinungsweisen der materiellen Natur geboren werden. Nichteinmal für einen Augenblick kann sich ein Lebewesen davon zurückhalten, etwas zu tun. 

3.6 Wer seine Sinne und seine handelnden Organe zurückhält, doch in Gedanken immer noch bei den Sinnesobjekten weilt, betrügt sich selbst, und ist ein Heuchler. 

3.7 Wer jedoch seine Sinne durch den Geist beherrscht, und seine aktiven Organe, ohne anzuhaften im hingebungsvollen Dienen beschäftigt, steht auf einer weitaus höheren Stufe. 

3.8 Erfülle deine vorgeschriebene Pflicht, denn es ist besser zu handeln, als untätig zu sein. Ohne Arbeit kann ein Mensch nichteinmal seinen physischen Körper ernähren. 

3.9 Man muß seine Arbeit Visnu als Opfer darbringen, denn sonst wird man durch sie an die Materielle Welt gebunden. O Sohn Kutis, erfülle daher deine vorgeschriebenen Pflichten zu seiner Zufriedenstellung; auf diese Weise wirst du immer unangehaftet und frei von jeder Fessel bleiben. 

3.10 Am Anfang der Schöpfung sandte der Herr alle Geschöpfe Generationen von Menschen und Halbgöttern zusammen mit Opfern für Visnu aus und segnete sie, indem er sagte: Möget ihr durch diesen yajana (Opfer) glücklich werden, denn seine Ausführung wird euch alle Wünsche erfüllen. 

3.11 Wenn die Halbgötter durch Opfer zufriedengestellt sind, werden sie auch dich erfreuen, und wenn so einer den anderen nährt, wird allgemeiner Wohlstand herrschen. 

3.12 Die Halbgötter, die für die verschiedenen Notwendigkeiten des Lebensverantwortlich sind, versorgen den Menschen mit allem, was er braucht, wenn sie durch yajanas (Opfer) zufriedengestellt sind. Wer jedoch diese Gaben genießt, ohne sie zuvor den Halbgöttern als Opfer darzubringen, ist gewiß ein Dieb. 

3.13 Die Geweihten des Herrn werden von allen Sünden befreit, denn sie nehmen nur Nahrung zu sich, die zuvor als Opfer dargebracht wurde. Andere, die Nahrung zu ihrem eigenen Sinnesgenuß zubereiten, essen wahrlich nur Sünde. 

3.14 Alle lebenden Körper erhalten sich durch Getreide, das nur wachsen kann, wenn Regen fällt. Regen wird durch darbringung von yajana (Opfer) hervorgerufen, und yajanawird aus vorgeschriebenen Pflichten geboren. 

3.15 Die Veden, die vom Höchsten Persönlichen Gott geschaffen wurden, schreiben geregelte Aktivitäten vor. Folglich ist die alldurchdringende Transzendenz für ewig in Opferhandlungen gegenwärtig. 

3.16 Mein lieber Arjuna, ein Mensch, der diesem vorgeschriebenen vedischen System des Opfers nicht folgt, führt ein Leben voller Sünde, da einer, der nur in den Sinnen Freude findet, vergeblich lebt. 

3.17 Wer jedoch im Selbst Freude findet, im Selbst erleuchtet ist, alleine im Selbst zufrieden und völlig befriedigt ist, hat keine Pflicht zu erfüllen. 

3.18 Ein selbstverwirklichter Mensch verfolgt bei der Erfüllung seiner vorgeschriebenen Pflichten keine Absicht, noch hat er einen Grund, diesen Pflichten nicht nachzukommen; auch ist es für ihn nicht notwendig, von anderen Lebewesen abhängig zu sein. 

3.19 Daher sollte man, ohne an den Früchten der Aktivitäten zu haften, aus reinem Pflichtbewußtsein handeln; denn wenn man ohne Anhaftung arbeitet, erreicht man den Höchsten.

3.20 Selbst Könige wie Janaka erreichten die Stufe der Vollkommenheit, indem sie ihre Pflichten erfüllten. Daher sollst du - allein um die Menschen durch dein Beispiel zu lehren- deiner Pflicht nachkommen. 

3.21 Was immer ein bedeutender Mensch tut - gewöhnliche Menschen folgen seinem Beispiel. Und welche Maßstäbe auch immer er durch sein beispielhaftes Verhalten setzt -alle Welt folgt ihm nach. 

3.22 O Sohn Prthas, in allen drei Planetensystemen gibt es keine Arbeit, die Mir vorgeschrieben ist. Es mangelt Mir an nichts, noch benötige ich irgendetwas - und dennoch bin ich mit Arbeit beschäftigt. 

3.23 Denn würde ich keine Arbeit verrichten, o Partha, würden gewiß alle Menschen Meinem Beispiel folgen. 

3.24 Würde ich aufhören zu arbeiten, gingen alle Welten zugrunde. Auch währe Ich die Ursache für die Erschaffung unerwünschter Bevölkerung und würde dadurch den Frieden aller fühlenden Wesen zerstören. 

3.25 Im Gegensatz zu den Unwissenden, die ihre Pflichten erfüllen und dabei an den Früchten ihrer Aktivitäten haften, sollte der Weise ohne jede Anhaftung handeln, um somit die Menschen auf den richtigen Pfad zu führen. 

3.26 Der Weise sollte den Geist der Unwissenden, die an fruchtbringender Arbeit haften,nicht verwirren. Sie sollten nicht ermutigt werden, sich von ihrer Arbeit zurückzuziehen, sondern dazu bewegt werden, im Geiste der Hingabe zu handeln. 

3.27 Die verwirrte Seele hält sich unter dem Einfluß der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur für den Ausführenden von Aktivitäten, die in wirklichkeit von der Natur verrichtet werden. 

3.28 Wer im Wissen über die Absolute Wahrheit gründet, o Starkarmiger, beschäftigtsich nicht mit den Aktivitäten der Sinne und mit Sinnesbefriedigung, da er sehr wohl den Unterschied zwischen Arbeit in Hingabe und Arbeit für fruchtbringende Ergebnisse kennt.

3.29 Verwirrt von den Erscheinungsweisen der materiellen Natur, beschäftigen sich die Unwissenden in materiellen Aktivitäten und haften an ihnen. Doch der Weise sollte sie nicht beunruhigen, obwohl ihre Pflichten aus Unkenntnis von niederer Natur sind. 

3.30 Deshalb, o Arjuna, gib alle deine Handlungen Mir hin, richte deinen Geist auf Mich und kämpfe, ohne Verlangen nach Gewinn, und frei von Egoismus und Gleichgültigkeit. 

3.31 Wer seine Pflichten nach Meinen Unterweisungen erfüllt und dieser Lehre ohne Neid und mit Vertrauen folgt, wird von der Fessel der fruchtbringenden Handlungen befreit. 

3.32 Wer aber aus Neid diese Lehre mißachtet und nicht regelmäßig danach handelt, ist allen Wissens beraubt, getäuscht und zu Unwissenheit und Gebundensein verdammt. 

3.33 Selbst ein Mensch, der in Wissen gründet, handelt nach seinem Wesen, denn jeder folgt seiner Natur. Was könnte Unterdrückung ausrichten? 

3.34 Die verkörperten Lebewesen empfinden gegenüber den Sinnesobjekten Anziehung und Abneigung, doch sollte man nicht unter die Herrschaft der Sinne und der Sinnesobjekte geraten, denn sie sind Hindernisse auf dem Pfad der Selbstverwirklichung. 

3.35 Es ist weitaus besser, die eigenen vorgeschriebenen Pflichten zu erfüllen als die Pflichten eines anderen. Denn selbst wenn man bei der Erfüllung seiner Pflichten Fehler begeht oder sogar dabei getötet wird, ist dies besser, als den Pflichten eines anderen nachzukommen - denn es ist gefährlich, dem Pfad eines anderen zu folgen. 

3.36 Arjuna sagte: O Nachkomme Vrsnis, durch was wird man getrieben, sündig zu handeln - sogar wider Willen, wie unter Zwang. 

3.37 Der Höchste Herr sagte: Es ist die Lust allein, o Arjuna, die aus der Berührung mit der materiellen Erscheinungsweise der Leidenschaft geboren wird und die sich später in Zorn wandelt. Sie ist der alles - verschlingende, sündige Feind dieser Welt.

3.38 Wie Feuer von Rauch, ein Spiegel von Staub und ein Embryo vom Mutterleib bedeckt wird, so wird das Lebewesen von verschiedenen Graden dieser Lust bedeckt. 

3.39 So wird das reine Bewußtsein des Lebewesens von seiner ewigen Feindin, der Lustbedeckt, die niemals befriedigt werden kann und die wie Feuer brennt. 

3.40 Die Sinne, der Geist und die Intelligenz sind die Wohnstätten dieser Lust, die das wirkliche Wissen des Lebewesens verschleiert und es verwirrt. 

3.41 Deshalb, o Arjuna, Bester der Bharatas, bezwinge als erstes dieses große Symbol der Sünde (die Lust), indem du die Sinne regulierst, und erschlage diese Zerstörerin desWissens und der Selbstverwirklichung. 

3.42 Die Sinne sind der toten Materie überlegen; der Geist steht über den Sinnen; die Intelligenz steht über dem Geist, und er (die Seele) befindet sich sogar noch über der Intelligenz. 

3.43 Wenn man also weiß, daß man transzendental zu den materiellen Sinnen, dem Geist und der Intelligenz ist, sollte man das niedere Selbst durch das höhere Selbst beherrschen und auf diese Weise - durch spirituelle Stärke - diese unersättliche Feindin, die Lust, besiegen. 

 

Die Bhagavad Gita

 

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