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Die Bewusstseinsstufen Stufe
0-9 ist der Durchschnittsmensch, ca. 99.99% der Bevölkerung. Auf
Stufe 1-9 entwickelt der Mensch zunächst sein EGO, sein persönliches
ICH - Bewusstsein. Da die körperlichen Sinne nur Materie WAHR nehmen,
sucht der Mensch seine Sicherheit, seine Freuden, seine Zufriedenheit
auch erst im materiellen Dingen. Das ist ganz NORMAL und auch notwendig.
Der Mensch lernt, studiert und arbeitet zunächst nur aus egoistischen
Gründen, um sICH - sein persönliches ICH - abzusichern, indem er Besitz,
Macht und Einfluss erwirbt. Diese Menschen können sehr reich werden,
oder auch hoch studiert sein. Doch das alles hat noch nicht sonderlich
viel mit BEWUSSTEM Handeln zu tun. Im Gegenteil, sie werden immer mehr
von Ihrem Besitz ABHÄNGIG. Je mehr sie besitzen, um so GIERIGER werde
sie. Das sind die Fesseln, die der Mensch sich in seiner Entwicklung
zunächst SELBST anlegt. Auch die Lehre des positiven Denkens ist hier
anzusiedeln. Doch dieses Denken wird noch zum EIGENNUTZ verwendet und
gründet auf dem EGO. Daher können sehr wohl Menschen zu Macht und Reichtum
kommen, die aber in Ihrem Bewusstsein noch in den "Kinderschuhen" stecken
geblieben sind. Durch Intelligenz oder Wissen aus Büchern, steigt kein
Bewusstsein - doch durch Bewusstwerdung steigt automatisch die Intelligenz.
Erst dann, wenn der Mensch erkennt, dass er durch noch so viel Geld
und Macht nicht glücklich und zufrieden werden kann, fängt er an zu
suchen. Hier beginnt auch die Esoterik, die leider auch schon ihre Fehlentwicklung
hat und vermarktet wird. Der Mensch muß in seiner Entwicklung erkennen,
dass er GEBUNDEN und in ABHÄNGIGKEIT geraten ist. Erst dann, wenn er
seine FESSELN erkannt hat, kann er sich auch davon BEFREIEN.
Von
Stufe 10-15 entwickelt sich der Mensch vom Künstler bis zum Genie. Die
10. Stufe ist die Stufe der Weisheit. Diese Menschen arbeiten nicht
mehr um Geld zu verdienen, sondern für Ihr Werk, für Ihre Ideen, um
Ihr SELBST auszuleben. Diese Menschen verwirklichen Ihre hohen geistigen
Vorstellungen aus dem Selbst in der materiellen Welt. Dabei spielt es
keine Rolle in welchem Beruf sie tätig sind. Ihr hoher Geist fliest
und materialisiert in Ihren Werken. Deren hoher Geist wird in der materiellen
Welt sichtbar - kommt zum Entstehen. Bibel: An ihren Früchten sollt
ihr sie erkennen. Dieser Mensch wird sicherlich geehrt und gerühmt,
auch wenn ihn das nicht interessiert, und wenn er nicht darauf hin arbeitet.
Man darf aber hochgepuschte "Stars" nicht mit wahren Künstlern oder
gar mit Genies verwechseln. Der wahre Künstler (und noch mehr das Genie)
spielt sich nicht auf, und trägt sein Werk nicht zur Schau. Er ist auch
unbeeinflussbar, und daher auch nicht mehr zu manipulieren, weil er
die gröbsten Bindungen schon gelöst hat. Ihm kann keiner mehr drohen:
"Wenn Du das nicht tust dann .... " . Dafür hat er nur ein müdes lächeln
übrig. Wer ihm Droht, für den macht er erst recht nichts - selbst wenn
er es freiwillig getan hätte. Doch wer ihn bittet, für den macht er
fast alles. Wer ihn ZWINGEN will, der verliert ihn. Wer ihn halten will,
muß ihm seinen FREIEN Lauf lassen. Selbst wenn dieser Mensch in der
materiellen Welt alles verliert, wird er seine geistige Haltung (Einstellung
- Bewusstsein) nicht verändern. Der Mensch erfährt hier auf dem Höhepunkt
seine "Erleuchtung". Im Mystischen ist es die Zeugung des Christus Kindes.
(erfüllt vom Geiste). Erfüllt vom Geiste darum, weil der menschliche
Geist so GEREINIGT ist, dass sich das wahre SELBST des Menschen in Ihm
vollkommen wiederspiegeln kann. Symbolisch ist es der Vollmond (Verstand),
der das ganze Licht der Sonne (SELBST) reflektiert.
Auf der 16. Stufe hat der Mensch sich so weit entwickelt, dass sein
Genie von den Massen der noch materiell gesinnten Menschen nicht mehr
verstanden werden kann. Hier erfolgt daher der "Sturz vom Turm". War
er vorher noch hoch geehrt, so erlebt er nun, dass (sein GLEICHES oder
noch besseres Werk) verlacht oder verspottet wird. Ein Typisches Beispiel
ist z. B. Rembrand. In den Biografien der wirklich Großen, ist immer
dieser "Sturz" zu finden. In der Mystik wird es gezeigt, als Icarus
der Sonne zu nah kam, und seine Flügel, die aus Wachs waren, geschmolzen
sind, und er abSTÜRZTE. Auch Platos Höhlenbeispiel zeigt diese Stufe
- wenn der Mensch sich befreit hat, aus der Höhle hervorgetreten, und
zur Sonne gekommen ist - und dann wieder gezwungen wird, in die Höhle
zurück zu kehren. Dann ist er von der Sonne GEBLENDET. Hier scheitert
jeder, der noch auf seinem ICH (Ego - Sand) gebaut hat, und nicht fest
in seinem wahren SELBST (Fels) verankert ist. Bildlich könnte man diese
Stufe auch als "Schutzwall" bezeichnen, die sicher stellt, dass kein
Egoist auf die höheren Stufen gelangt. Die
17.+18. Stufe ist in der Mystik die Unterwelt. Diese Menschen sehen
die Welt DUNKEL, und die Gier der noch weltlich gesinnten Menschen.
In den Upanischaden steht: Am eigenen Selbst misst man das Selbst. Der
Mensch, der sich geistig (sein wahres Selbst so weit bewusst gemacht
hat) so weit entwickelt hat, ist in seinem Selbst REIN. Darum sieht
er die anderen Selbste SCHMUTZIG. Dieser Mensch sieht die "Schlechtigkeit"
dieser Welt. Er sieht die Menschen wie "Strohhunde". Er ist ganz und
gar nicht mitleidensvoll - es ist ein Mensch der schimpft: Ihr Natterngezücht
... ! Gleich einem Moses, der die Gesetzestafeln erhalten hatte (von
Gott), vom Berg herunter steigt, und das zügellose Treiben des Volkes
sieht. Dann wirft er die Gesetzestafeln ins Feuer und sagt: Ihr seid
es NICHT WERT, dass ich Euch die Lehre gebe! In dieser Art sieht, denkt
und fühlt ein Mensch auf dieser Geistesstufe. Das sind noch diese WARNENDEN
und auch SCHIMPFENDEN Philosophen oder Propheten - die Rufer in der
Wüste. Diese wollen eigentlich noch retten, was zu retten ist, werden
aber nicht gehört und verstanden. Auf dieser Stufe muß auch die Existenzangst,
und die Todesangst überwunde werden, die den Menschen noch hindert,
seine Aufgabe zu erfüllen. Danach will dieser Menschen noch ein (SEIN)
IDEAL verwirklichen - also noch ein ICH, das aber nicht auf sICH gerichtet
ist, sondern um ANDEREN zu helfen oder eine Gesellschaft zu verbessern.
Diese wollen auch noch erkannt und verstanden werden, sie wollen noch
etwas erreichen und bewirken und geben sich die größte Mühe. Doch auch
das fruchtet nicht mehr, da sein Geist schon zu sehr auf die Vollendung
gerichtet ist, als dass er im Irdischen noch etwas bewirken könnte.
Am Ende dieser Stufe wendet dieser Mensch sich (resigniert, weil er
erkennen muß, dass ER (sein ICH) doch nichts bewirken kann) von diesem
irdischen Treiben angeekelt ab, er wendet sich von der ganzen Welt ab
und geht in die UNENDLICHKEIT, in die EWIGKEIT, in die EINHEIT. Weil
er den Anblick und das Elend dieser Welt nicht mehr ertragen kann. Er
vergisst die Welt, und richtet seinen Geist (Verstand) NUR noch auf
das Göttliche, auf die Vollendung. Bibel: Jesus am Kreuz: Vater, in
Deine Hände lege ich meinen Geist.
Auf der 19. Stufe erkennt der Mensch, dass über den menschlichen Geist
(Verstand) die Vollendung nicht zu erreichen ist. Der Verstand war nur
das MITTEL, um zu der Erkenntnis zu kommen: Mein Ich ist mein WAHRES
SELBST. Ich BIN dieser göttliche Geistfunke, der in mir und in ALLEN
Menschen ist, und den materiellen Körper belebt. Dieser Mensch richtet
sich nicht mehr nach dem menschlichen Geist (Verstand), sonder NUR noch
nach seinem innersten SELBST. Diese Aussagen verdeutlichen das Prinzip:
Der Verstand (menschlicher Geist) ist wie der Mond, der sein Licht von
der Sonne (dem wahren Selbst) erhält. Wenn die Sonne erwacht, wird der
Mond überflüssig. Der Buddha gibt folgendes Beispiel: Ich zeige die
Lehre wie ein Floß, das Euch ans andere Ufer bringt. Wer währe so töricht,
das Floß am andere Ufer weiter zu schleppen, nur weil es auf dem Wasser
nützlich war. Das Floß ist der menschliche Geist (Verstand), der NÖTIG
ist, um vom Irdischen Leben zum geistigen Leben zu kommen. IST man aber
im geistigen Leben, braucht man den Verstand nicht mehr. Es gibt über
den Verstand NICHTS mehr zu erkennen und zu verstehen, sondern es gibt
nur noch ein göttliches SEIN. Der hält selbst seine eigenen Schriften,
die er kurz zuvor noch verfasste, (mögen sie auch noch so viele Weisheiten
enthalten) für lächerlich und banal. Diese Stufe ist auch das, was in
den Kirchen als WANDLUNG bezeichnet wird. Aus dem irdischen Menschen
wird ein geistiger Mensch. So wie sich die Raupe verpuppt (17.+18. Stufe)
- sich von der materiellen Welt zurück zieht, um sich dann im Cocon
UMZUWANDELN in einen Schmetterling. Diese Stufe ist auch das Grab Jesu
(der gestoben ist) aus dem der NEUE Mensch - der CHRISTUS - hervorgehen
wird. Hier wird das CHRISTUS KIND geboren. Hier stirbt endgültig das
persönliche ICH (Ego - der Wurm), um dem göttlichen SELBST (dem Schmetterling,
der in die Lüfte steigt und NICHT mehr ERDGEBUNDEN IST) Platz zu machen,
damit das göttliche SELBST zum Entstehen kommen kann. Dieser Mensch
WIRD zu seinem höheren SELBST. Die
20. Stufe ist dann die eigentliche GEBURT - in der Bibel die Auferstehung
des göttlichen Geistes von den Toten. Der göttliche Geist war als wahres
SELBST im Körper gefangen. Jetzt ist der Mensch nicht mehr Körper noch
Person, sondern purer GEIST. Er hat den reinen SEIN - Zustand erreicht.
Er IST was er IST. Bibel: Der Name Gottes lautet: ICH BIN DER ICH BIN.
Dieser Mensch hat kein PERSÖNLICHES Ich mehr, und unterliegt daher auch
nicht mehr irgend welcher persönlichen Vorstellungen. Dieser kann die
höchste WAHRHEIT verkünden, da seine Erkenntnis nicht mehr von einer
persönlichen Vorstellung verfälscht wird. Der spricht aus dem göttlichen
SELBST. In sofern sind es auch "Gottes Worte". Dieser Mensch ist zur
WAHRHEIT und zum LEBEN selbst geworden. Das sind die eigentlichen Propheten,
und gar nicht so selten wie man glauben mag. Bibel: Ich schickte meine
Propheten MITTEN unter Euch und ihr habt sie NICHT erkannt!!! So ist
es auch noch heute!!! Diese Menschen wollen kein Ideal mehr verwirklichen,
da sie kein Ego, und somit kein EIGENINTERESSE mehr besitzen. Diese
Menschen sind zur "SONNE" geworden. Strahlen wie die Sonne, ohne etwas
bewirken zu wollen. Was ein Lao-Tse als Tun ohne Tun bezeichnet - einfach
strahlen (Handeln) ohne etwas bewirken zu wollen - einfach SEIN.
Die Stufen 21.+22. gehören zusammen. Bei Menschen, die diese Vollkommenheit erreichen, verbindet sich der göttliche Geist mit dem göttlichen, universellen SELBST (Seele). So wie der Christus sagt: Der Vater (Seele) und Ich (Geist) sind EINS. Das ist das Höchste, was ein Mensch in dieser Welt, und im LEBENDIGEN Körper erreichen kann. Dieser Mensch ist zum Gottmensch geworden. Der Buddha sagt: Vollbracht die Aufgabe - nichts nach diesem hier. Wie diese Bewusstseinserweiterung vor sich geht, wird Ihnen in meinen Büchern gezeigt und verdeutlicht. Mit freundlichen Grüßen,
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